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4 (1844)
Entstehung
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forderuissen zur Lesung des Shakespeare mitbringen, und sowenig Begierde haben, in sich selbst zu erwachen, dasi er amEnde wohl nichts verstände, als seine Zoten, seine Fluche undeinige seiner ausschweifendsten Metaphern. So wird es aberbis an jenen Tag allen großen Geistern ergehen, die mit tieferEinsicht über den Menschen schreiben. Solche Werke sind Spie-gel ; wenn ein Affe hinein guckt, kann kein Apostel heraus sehen.Ich lenke nun von dieser kleinen Ausschweifung wieder ein.Ich sagte oben, Shakespeare sei sehr arm an eigentlich physio-gnomischen Bemerkungen, wenigstens in den Stücken, die ichin der Absicht, sie zu suchen, durchgclesen habe. UnparteiischeLeser werden sehen, daß dieses nicht sagen will, er enthalte ganzund gar keine. Shakespeare schildert Menschen, und die Men-schen haben wohl seit jeher physiognomisirt und geirrt, auchirren sich Shakespeares Physiognomen. Ich verstand vielmehrdarunter solche Bemerkungen, die unter andere Erklärungengleichbedeutend hingeworfen, zugleich die Sache bezeichneten, undden Ernst sehen ließen, womit er es meint. Z. E. wenn erLeuten, deren Geist und Herz er aus der Geschichte kannte,ohne ihre Figur zu kennen, eine Bildung beigelegt Hütte, dieihm nach seiner Empfindung sprechend gedünkt hätte. Seinkrouckkrontock Lsossr') wäre eine solche Bemerkung, aber zum

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