dort Männer gesehen und gesprochen, berühmte und berüchtigtedurch einander, die mit unter die merkwürdigsten der neuernZeit gehören, und deren Werth und Unwerlh, durch das Urtheilder besten Kopfe von Petersburg bis Madrid längst entschiedenist. Nicht junge, geniesüchtige, kenntnißleere Köpfe, die, vondem Strahl eines Zcitungslobs erwärmt, sich ein wenig erheben,und bald darauf zu taufenden auf immer hinfallen; keine vonunsern berühmten nachäffenden Originalen, deren Ruhm erstvon einer freundschaftlichen Candidatenjunta posaunt, nunnur noch als Echo aus leeren Köpfen wiederhallt, und derenProfile dessen ungeachtet gebraucht worden sind, Punkte für diephyfiognomische Linie der Kraft zu finden. O was wird dieNachwelt sagen, wen» sie von der daunigen, hinbrütendenWärme des Genies dun dem Wort: Es werde, das man vonden Schattenrissen dieser Leute so zuverlässig weglas, als hätteeS Dieterich dahin gedruckt, nicht eine Spur in den Werken der-selben finden wird? Wie wird sie lächeln, wenn sie dereinst andie bunten Wörtergehäuse, die schönen Nester ausgeflogenerMode, und die Wohnungen weggestorbener Verabredung an-klopfen, und Alles, Alles leer finden wird, auch nicht den klein-sten Gedanken, der mit Zuversicht sagen könnte: herein?
Allein was war am Ende das Resultat aller meiner Be-mühungen? Nichts, als ein wenig nähere Bekanntschaft mitdem Menschen und mir, und dann ein Mißtrauen gegen allePhysiognomik, das einen so gänzlichen Bruch zwischen ihr undmir veranlaßte, daß ich fürchte, zu einer Ausbesserung desselben,