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4 (1844)
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theils auch vorher zu wissen nöthig ist. Wäre die schnelle Aus-breitung der Physiognomik in unserm Vaterlande die Fruchteines sich über Alles erstreckenden Beobachtungsgcistes, gut, sokönnte man einer solchen Ausschweifung desselben einmal destogelassener zusehen, je früher er alsdann davon zurückkommenwürde. Allein wer unserm Zeitalter herrschenden Beobachtungs-geist zuschreibt, der muß nicht wissen, was Bevbachtungsgeistist, oder kennt unser Vaterland nicht. Diese schnelle Ausbrei-tung wird weit leichter und natürlicher aus dem so gemein ge-wordenen Bestreben erklärt, sich mit den wenigstmöglichen Kennt-nissen den größtmöglichen Anschein davon zu geben; eine Auf-gabe aus einer Mathematik, die unsere sonoren Philosophen undAristarchen verstehen und ausüben, ut spos (leomelriam. Dennwo ist es leichter, sich das Ansehen eines denkenden Kopfs zugeben, als in Untersuchungen, wo Schwierigkeit, etwas Zu-sammenhängendes und Bleibendes zu sagen, an physische Un-möglichkeit grenzt, und wo folglich der graubärlige Untersucherimmer Verwirrung und Ungewißheit genug antreffen muß, auchdie Beobachtung des wichtigsten Plunderkopfs wichtig zu finden?Überdieß erwirbt die vermeintliche Einweihung in die Mysteriender Physiognomik in der Gesellschaft, zumal der schwachen, jeneArt heimlichen, und daher schmeichelhaften Zutrauens, welchesgutherzige Geschöpfe und Mädchen nie denen versagen, die dienatürlichen Schwachheiten ihres Herzens näher kennen als dieMenge. Es ist ein Mittel zwischen Freundschaft und Liebe, undähnliche darin einem gewissen Credit der Hebammen, denen,