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Job von Witzleben : Mitteilungen desselben und seiner Freunde zur Beurteilung preußischer Zustände und wichtiger Zeitfragen
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eingegangenen Nachrichten und werde damit fortfahren, so oftdie Sache der Mühe werth ist. Ich kann denn jetzt auchnichts weiter hinzufügen, als daß nach einer so eben einge-gangenen, jedoch nicht ganz verbürgten Nachricht den derDictator seine Würde niedergelegt und der General Weissen-hoff das Kommando der Armee übernommen hat, dem derGeneral Szembek zur Seite gesetzt worden ist. Man fürchtetein Warschau eine Reaction der eraltirten Köpfe, an derenSpitze Lelewel steht, und eine bereits entworfene Proscriptions-liste soll gegen 200 Namen führen. Die Stadt soll sich in einemsehr aufgeregten Zustande befinden, 8000 Nationalgarden ver-sehen zwar den Dienst, die Hälfte freilich liederliches Gesinde!.

Aus Frankreich haben wir fortdauernd friedliche Versiche-rungen, und der König sowohl als seine Minister sind beson-ders freundlich gegen Preußen. Inzwischen dauern die Rü-stungen immer fort und wir werden uns daher nicht täuschenlassen. Der König hat neulich geäußert, daß er die Ein-schreitung des Kaisers in Polen durchaus gerecht fände undnur wünschen müsse, daß er nach der Unterwerfung gnädigund mild verfahre, weil dies das beste Mittel wäre, die eral-tirten Franzosen zu beschwichtigen.

Der Herr v. Mortcmart war im Begriff nach Peters-burg abzugehen.

Ein französisches Blatt, der äes elismbi -08 hat

dem Kaiser das Recht mit gewaffneter Hand einzuschreitenstreitig machen wollen. Diese Unverschämtheit habe ich aber -in den Blättern, die ich lese, nicht weiter gefunden, jedoch viel-fache Wünsche für das Gedeihen der polnischen Rebellion.