An denselben.
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Schneibemühl, den KtcnDecbr. 1830.6 Uhr Morgens.
Der Feldjäger, so ich zum Großfürsten geschickt, hat nichtdurchkommen können und bringt Jbnen diese Zeilen, auchKalisch hat den 5ten d. Mts. revoltirt und die Truppen schei-nen alle untreu zu sein.
Ich werde jetzt direct nach Petersburg und dort alles soviel als möglich beeilen. Ich hoffe, daß man in Wilnawachsam ist und werde darüber das Nöthige in Mietau er-innern.
Ob bei so bewandten Umständen die an Pozzo gegebeneNachricht nicht einige Wahrscheinlichkeit bekommen sollte, obman bei dem unbegreiflichen Betragen der Polen mehr aus dieRheinländer als auf sie rechnen kann, besonders wenn sie nochnicht in Reihe und Glied und zerstreut aus dem Lande sind,und ob es nicht unumgänglich nöthig wäre, den Truppen amRhein einen Centralchef zu geben, bis der Prinz Wilhelmdahin kommen kann und diesem Chef das Recht bei Annähe-rung französischer Streitkräfte die Landmacht zu sammeln.DaS alles sind Gedanken, die die jetzigen Umstände währendder Reise in mir erregt, ich glaube, daß sie mit den Ihrigenim Allgemeinen übereinstimmen und überlasse solche Ihrernähern Prüfung.
Leben Sie wohl, bester General, wir werden mit demWahlspruch je schlimmer, je kräftiger beide unser Möss-