und bestehende Zutrauen der drei Monarchen zu stören undden Samen des Mißtrauens einzustreuen. — Hieher ist dieseschamlose Lüge noch nicht gekommen, und wenn sie durch-drängen sollte, so werde ich dem Umsug eben so kräftig zu be-gegnen wissen, wie in Stuttgart, wo ich sogleich diesem Be-richt widersprach, da er die Gründe seiner Unächtheit schon insich trägt, und auch von untergeordneten Stellen nie in sogehässigem Tone gesprochen werden kann, wo, wie bei Preu-ßens Regierungsbehörden, mit großer Delieatesse auch dieentgegengesetzte Ansicht dargestellt wird. So lange diesesfeindliche Element in Carlöruhe besteht, wird nie ein wahresVertrauen zwischen Barern und Würtembcrg einer- und Badenandererseits herzustellen seyn, und ohne dieses ist ein Handels-verkehr nicht denkbar. —
Ihrem verehrten Könige möchte ich die Hände küssen,daß er so schön mitgewirkt hat, einen für Kaiser Nicolaus soruhmvollen Frieden zu Stande zu bringen, der diesen erhabe-nen Monarchen so hoch in seiner Mäßigung stellt, und wobeidoch alles beachtet ist, was nothwendig, um bei dem Verfalldes türkischen Reichs die entscheidendste Stellung zu geben.
Möchte das Schicksal Griechenlands nun bald die Ent-scheidung finden, welche es nach Aller Rücksichten verdient. —Die Wahl seines künftigen Regenten wird hierbei wesentlicheinwirken; wenn dabei zu berücksichtigen seyn wird, daß dieserRegent die passendste Erziehung für seine künftige Bestimmungerhalte, daß er durch Talente, Kenntnisse und schönen reli-giösen Sinn sich auszeichne, so möchte ich den Blick der hohenMonarchen, die ihre Prinzen davon ausschlössen, auf denPrinzen Otto von Bestem lenken, der allen diesen Erfordcr-
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