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Job von Witzleben : Mitteilungen desselben und seiner Freunde zur Beurteilung preußischer Zustände und wichtiger Zeitfragen
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Crzbifchof Graf Spiegel zum Desenberg.

n.

An den General v. Witzleden.

Cöln, den 5. November 1835.

Ueber unseres Königs Majestät auf's Neue hervorstrah-lende huldvolle Freigebigkeit für meine Metropole Kirche, fürden dem Zertrümmern nahegekommenen Dohm in Cöln, istmir für's erste privatim frohe Kunde geworden ich jauchzefür Freude und spreche überall und laut Dank Heilund Seegcn unserm Könige! und So sollen alle meine Diö-cesanen Erzbisthums Cöln bethen.

Ich habe ein Rundschreiben*) über diese vom HerrnStaatsministcr von Altenstein auch bezielte Angelegenheit anmeine Geistlichkeit und zur Beachtung meiner sämmtlichenDiöcesanen erlassen. Ew. Hochwohlgeboren finden einige Ab-drücke davon hier anliegen,> möchte der Vorgang in BerlinBeifall finden.

Die Sache das öffentliche Kirchengebcth für den Königist religiös begründet, die Form kann ich auch oberhirtlichrechtfertigen, indessen muß ich doch Verschiedenheit in derBeurtheilung im In- und Auslande erwarten über Michergehen lassen. Aber nicht wegen dieses Gebethes schreibe ich

*) Rundschreiben, die allgemeine Fürbitte betreffend, 3. November1835.