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Kap. 10 (1840) Pressefrechheit, Pressefreiheit, Pressfolter
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tzenen Theile von Deutschland wieder zu einem Gan-zen verschmelzen sollen, die Schriftsteller und Spre-cher, das sind nur die Blasebälge, welche das Feuerschneller zur Glut anfachem

Wenn auch die Möglichkeit niemals in Abredegestellt werden kann, daß die Federn der Schreiber,und die Zungen der Sprecher sich bewegen, um eineRevolution zu machen, so kann doch ein solches Trei-ben, und eine solche Absicht, nur dort mit Erfolg ge-krönt werden, wo die Völker unter drückenden Wehenseufzen, wie aber würde es in solchen Fällen möglichsein, diesen Leuten die böse Absicht zu beweisen, daauch die entgegengesetzte Edle, gedenkbar bleibt, dieHerrscher auf das künstlich genährte Böse aufmerksamzu machen.

Wödurch aber werden sich Diejenigen jemals vorGott und der Menschheit zu rechtfertigen vermögen,die das Böse hegen und pflegen, die den Beruf hat-ten ihm zu steuern, oder falls die ihnen anvertrauteGewalt dazu nicht hinreicht, den Monarchen auf dasUcbel aufmerksam zu machen, statt dessen aber, diöBlicke der Herrscher, von jenen im Stillen weiter umsich greifenden Krebsschäden dadurch ablenkcn, daß siödarauf bedacht sind, derselben ganze Zeit mit An<