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Kap. 10 (1840) Pressefrechheit, Pressefreiheit, Pressfolter
Entstehung
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den imicrn Frieden, und eine innere Zufriedenheitverleihet, die einmal gekostet, durch nichts in derWelt ersetzt zu werden vermöchte.

Aber ganz irrig und falsch ist es: daß das mensch-liche Geschlecht, in dieser reinchristlichen Fortschreitungbegriffen seic, wenn gleich nicht in Abrede gestellt wer-den kann, daß einige nach dem erhabenen Ziele stre-ben. Eine große Masse von Menschen und Völker derErde, fühlen sich schwer bedrückt, und wenn sie gleichihre Qualen und Quäler verwünschen, und ihre ganzeHoffnung auf die Zukunft gerichtet ist, so fehlet ihnendoch die richtige Ansicht, auf welchem Wege ihnen dieHülfe erwachsen kann oder soll.

, Mögen Andere diesen Zustand, als den einerfortschreitenden Bildung betrachten, ich vermag indemselben nur den eines Unzufriedenseins, einer weitverbreiteten Gährung zu erkennen, die selbstredendunmöglich sein würde, wenn wir einen nur halbwcgbefriedigenden Zustand des Fortschreitcns erreicht hät-ten. So wie Tag und Nacht einander, unversöhnlichgegenüber stehen, so auch in der moralischen Weltzwei Eigenschaften.

So lange die Menschen ihre Personen, und ihre Stel-lungen als Hauptsache, als Zweck und nicht als Mit-tel betrachten, kann von einer fortschreitenden Bildungnicht die Rede sein. Das gediegene Artkennzcichcn ei-ner so erhabenen Erscheinung, würde sich aber dadurch