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nes Urtheil zu fällen, diescs^laßt euch gesagt sein ihrschwindelnden Philosophen des Jahrhunderts, ihr de-ren einfach gesunder Menschenverstand bis zu demGrade untergegangen ist, daß ihr nicht mehr erkennt,wie der Herr der Schöpfung dem Geiste des Menscheneinen äusscrsten Gränzhorizont gezogen, den er nie-mals ohne sein eigenes oder auch Anderer Verderbenzu überschreiten wagen kann. Ihr die ihr mit blauenDünsten, ganze Alphabete vollschmieret, und statt voneinem festen Anhaltspunkte auszugehcn, und sich vondort aus in grader Richtung aufstcigend fortzubewe-gen, solchen zu vergleichen seid, die ohne alle berg-männische Kenntnisse, auf Gradewohl in den erstenbesten Berg einschlagen und das tolle Werk dann inewigen Schlangenlinien beim Dunkeln weiter treiben.
Ob die Menschheit in fortschreitender Bildung be-griffen seie, das hängt fürs erste von der näher zuerörternden, alles entscheidenden Frage ab, zu wel-chem Ziele diese fortschreitende Bildung führet oderführen soll. Antwortet man mir auf diese Frage, die-ses Fortschreiten hat zum Ziele, den höchstmöglichstenGrad menschlicher Glückseligkeit über die ganze Erdezu verbreiten; so werde ich entgegnen, dieses Ziel istdas höchste und heiligste, dem menschliche Kräfte sichzu weihen vermöchten, weil selbst, noch so unendlichweit von diesem Ziele, ungezwcifelt die segnende Kraftder Gottheit, denjenigen welche eS ernstlich verfolgen,