rhun kriegen werdet. Demi die Sache ist gar zu arg,und bestehet darin: Ein Edelmann der läßt einenTeich machen, und um mehr Wasser darin zu haben,so läßt er einen Graben, der des Arnolds Wasser,mühle treibt, in den Teich leiten. Die Mühle verliertdadurch das Wasser und kann nicht mehr mahlen,ausser höchstens 14 Tage im Frühjahr und im spätenHerbste, wenn die Gewässer sehr groß sind, dennochwird pratcndirt: der Arnold soll seine Zinsen bezahlen,die er sonst gegeben. Er kann sie aber nicht bezahlen,weil er nicht mehr die vorige Einnahme hat; daranaber kehrt sich die Cüstrinsche Justiz nicht, sondern siebefiehlt daß dir Mühle verkauft werden soll, damitder Edelmann seine Pacht kriegt, und das hiesigeKammcrgericht approbirt diesen Ausspruch. — Dasist höchst ungerecht, und deßhalb uothwcndig daß einnachdrückliches Ercmpcl statuirt wird, und darum er-theile Euch gegenwärtig Ordre, daß das Criminal-Eollegium über schon gedachte Leute mit Migueur er-kennen soll, denn ich will, daß in meinen Landen ei-nem Jeden, er sei vornehm oder gering, prompte Ge-rechtigkeit widerfahren, und nicht znm Favcur einesGrößer» gedrückt, sondern einem Jeden, ohne Unter-schied des Standes, und ohne ansehcu der Personen,eine unparthciischc Justiz admiuistrirct werden soll.
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Kap. 5 (1837) Die Monarchie kommt von Gott wegen der Gerechtigkeit, auch ein Gegenstück zu des Abbé de Lamenais Worte eines Gläubigen
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