Druckschrift 
Kap. 5 (1837) Die Monarchie kommt von Gott wegen der Gerechtigkeit, auch ein Gegenstück zu des Abbé de Lamenais Worte eines Gläubigen
Entstehung
Seite
24
Einzelbild herunterladen
 

24

neicn solcher Berichte anzuhören, welche das peinlicheeiner augenblicklichen, vielleicht unnöthigen Kontrolleandcuten, die aber, nothwendige Segenbringende gänz-lich ausschlicßen?

Doch jetzt gebt acht, ihr Demagogen, ich gehenun gleich wieder zur Sache über, aber vorher ver-gönnt mir die Frage zu stellen: wo soll der Thron ste-hen, und wie soll der Thron stehen?

Ich antworte: der Thron soll nicht auf der Peri-pherie des Reiches, in einer Vertiefung, sondern imMittelpunkte auf einer Erhöhung stehen, von wo derMonarch mit einer Kopfbcwcgung das ganze Reich zuübersehen vermag.

Es versteht sich übrigens ganz von selbst, daßwenn ich hier von der Stellung des Thrones gespro-chen habe, nicht die materielle, sondern nur die gei-stige Stellung des Thrones darunter verstanden wor-den ist.

Der geistige Mittelpunkt des Saates ist aber dieHandhabung der Gerechtigkeit, der Schutz für Person,Eigethum und Gewerbfleiß; fühlt die Millionenmasse,daß dieser wesentlich in den Händen eines edlen Mo-narchen beruhet, dann möchte ich den innern oder äus-sern Feind kommen sehen, der es wagen wollte, sol-chen Thron zu stürzen.