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Kap. 5 (1837) Die Monarchie kommt von Gott wegen der Gerechtigkeit, auch ein Gegenstück zu des Abbé de Lamenais Worte eines Gläubigen
Entstehung
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2st cs darin begründet, daß die dunkelstenUundvcrwickelsten Rechtsfälle, mit der höchst möglichsten Prä-cision gelöst werden könnten, oder die Frevel derMachtsprüche und verschrobenen Entscheidungsgründ»abgcwendet zu sehen?

Zwar fühle ich mich fest überzeugt, daß die Ant-wort auf diese Frage schon in den Herzen aller laute-ren Menschen vorbereitet liegt, aber hiermit nicht zu-frieden, erkenne ich die Verpflichtung, der Sache soviel wie meine Kräfte es gestatten, näher auf denGrund zu gehen.

Wie wir wissen, beruht der Mensch auf Körperund Seele, durch ein ungerechtes Urtheil kann derKörper den Entbehrungen und der Gefahr der Gewaltzu unterliegen, blos gestellt werden; aber nur die Seelevermag es, daß ihr widerfahrene Unrecht zu empfinden.

Der Mensch ist in seinem Innern von seinemSchöpfer so hoch'gestellt, daß selbst der Aermere denVerlust irdischer Güter, der sein Fortkommen beengt, -bei weitem nicht so tief und schmerzlich empfindet, wieeine ihm von Seiten des Richters zugefügte tief er-kante Ungerechtigkeit, welche den Stempel des Ueber-mythes und der Willkühr an der Stirne trägt, denner ist sich bewußt, daß die Schranken der Gerichtshöfedie Gerechtigkeit Gottes auf Erden vertreten sollen.