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Die Matrikel des Gymnasiums Hof
Entstehung
Seite
XXXI
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VORWORT.

XXXI

d. d. Calmbach 1581. 19. Jiinij heissen sie Collaboratores, hattennicht nur Fürstl. Stipendia trivialia, anfangs ieder 15 fl., bis sie indie der 20 fl,, frlc. iährlich einrückten, sondern auch noch insgesammt36 fl. Besoldung und accidentia heg ganzen Choren zu erheben. Sieivurden auch hypodidascali genannt, und wurden aus dem contuberniopauperum genommen. Die Bemerkungen stip. oder beneficiariusbeziehen sich immer nur auf das laufende Schuljahr. Ein Sternbedeutet hier, dass der Eintrag erst nach der Fertigstellung des Ver-zeichnisses erfolgt ist; dessen Datum gibt in der Hegel den terminusp. quem, der terminus ci. quem ist das Datum des nächsten Verzeich-nisses und er kann in allen Fällen aus der Frequenzübersicht erseheniverden. Die mit einem Kreuz versehenen Einträge sind in denMatrikeln durchgestrichen, häufig auch noch mit eben diesem Zeichenversehen. Die betr. Schüler sind damit als vor dem nächsten Examenaus der Klasse ausgeschieden bezeichnet; sie können versetzt worden,ausgetreten oder gestorben sein. Die am Ende des 16. und amAnfang des 17. Jahrhunderts vielen Namen beigezeichneten Schelmen-köpfe oder Schelmenpritschen, der Anfang der geheimen Zensuren,sind durch die Abkürzungen Sch. K. wieder gegeben. Andere vor-kommende Zeichen blieben mir unverständlich und sind daher nichtberücksichtigt. Die Notizen über den Weggang von der Schule sindin runde Klammern gesetzt worden, tvenn sie zeitlich nicht bestimmtsind und der Weggang wahrscheinlich innerhalb des durch das zuletztangegebene Datum bezeichneten Schuljahres erfolgte; der terminus a.quem ist in diesem Falle auch wieder aus der Frequenzübersicht zuersehen. Die Interpunktion in den ausführlicheren Zugangsver-zeichnissen der Matrikeln erscheint oft als eine ganz ivillkürliche;sie ist durch eine einheitlichere und klarere ersetzt. Alle in eckigeKlammern gesetzten Bemerkungen stammen von mir.

Das Ortsregister führt die Namen in der heute gebräuchlichenForm und alphabetischen Folge auf, nur sind die mit C und K an-lautenden vereinigt, ivodurch zahlreiche Verweise erspart wurden.Wesentlich abweichende ältere Formen oder Latinisierungen und Gräzi-sierungen, die sich nicht auf die Endung beschränken oder als all-gemein bekannt gelten können, habe ich besonders angeführt. Dienähere Bestimmung kleinerer oder wenig bekannter Orte erfolgte durchdie Angabe des nächst höheren Verivaltungsbezirkes. Fragezeichendeuten an, dass mir die Ortsbestimmung ztveifelhafi oder unmöglichivar. Die Familiennamen erscheinen hier in der Regel nur in deran der Spitze der Sammelliste des Personenregisters stehenden Form;