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Die Matrikel des Gymnasiums Hof
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VORWORT.

nur bei den Namen, deren Gleichsetzung man schwer errät, sindzwei Formen angegeben. Der Benutzer, der zuerst das Ortsregisteraufschlägt, lasse es sich, wenn der Vorgefundene Namen an dengesuchten auch nur anMingt, nicht verdriessen, das Personenregisternachzuschlagen. Ein Stern in dem Ortsregister weist auf die Nach-träge hin.

Litteratur Iconnte ich nur in sehr geringem Masse verarbeiten,teils aus Mangel an Zeit, teils infolge der Unmöglichkeit, wuchtigeNachschiageiverlce, wie die veröffentlichten Universitätsmatrikeln, hieram Orte benützen zu können. Ich musste mich beschränken auf dieHeranziehung der Matrikeln von Altdorf, Erlangen die Bemerkungenüber den Weggang von dieser Universität entstammen den Syndikats-listen, Leipzig, Strassburg, Tübingen und Wittenberg 1 2 und beider Leipziger, Strassburger und Wittenberger toieder auf die Namen,die mit Hilfe der Ortsregister festgestellt werden konnten; dass mirbei dem häufigen Wechsel der Heimatsangabe der Studenten mancherName entgangen ist, weiss ich wohl. Immerhin lehren die wenigenbeigegebenen Noten doch, dass im 16. Jahrhundert und im Anfangdes 17. die Mehrheit der Hofer Schüler nach Wittenberg auf dieUniversität ging, dass später meist Leipzig, daneben auch Halle undJena und schliesslich, schon infolge des landesherrlichen Zwanges,Erlangen gewählt wurden. Auch bestätigen sie die neuerdings vonSteinmeyer 3 gemachte Bemerkung, dass die Immatrikulation nichtunbedingt auch den Bezug der Universität in sich scliliesst. VieleHofer Schüler wurden z. B. in Leipzig immatrikuliert, während sienoch Jahre lang auf der Schulbank zu sitzen hatten.

Andrerseits toar es mir möglich, einige tuenig verbreitete lokal-geschichtliche Veröffentlichungen und ungedruckte Quellen zu benützen.Tlrts letztere betrifft, so enthält das Synchronikon von Brückner nochzahlreiche Notizen über Verwandte, besonders weibliche, ehemaligerSchüler, die ans Rücksicht auf den Baum nicht verwertet werdenkonnten. Die Hofer Totenregister habe ich nur bis z-um Jahre 1670eingesehen, wo die Matrikel selbst schon ausführlicher geworden ist;aber auch bis zu diesem Jahre sind Notizen aus Urnen nur bei-gebracht, wenn sie mit annähernder Sicherheit auf bestimmte Schülerbezogen werden konnten; das war meist nur bei den zur Universität

1 Ihre genauen Titel sind in der Altdorfer Matrikel 2, 1820 zu finden.

2 Altdorfer Matrikel 1, XXXXII.