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Da die Mcyfolic keine Feuchtigkeit durchlaßt und sehr wohl-feil zu stehen kommt, so kann sie dazu dienen, in Zimmern dasAusdünsten feuchter Wände zu verhindern. DieWände werden mit der Bleyfolie überzogen und hernach mitPapier überklebt. Zum Befestigen des Bleyes dürfen aber nichteiserne Näg el genommen werden, sondern kupferne, weildiese in Berührung mit Bley dem Roste viel länger widerstehen.
Bleyerne Kessel schmelzen leicht aus, wenn die Flüssigkeit,welche sie enthielten, verdampft ist, oder wenn sich eine Salz-masse auf dem Boden fest angesetzt hat. Hat ein solcher Kesselein Loch bekommen, so kann man ihn folgendermaßen wiederHerstellen. Das Loch wird in viereckiger Form ausgeschnittenund ein anderes Stück Bley so vorgerichtet, daß es dieses Lochgenau ausfüllt. Jetzt wird der Kessel auf Sand gestellt, eineRinne von feuchtem Sande rings um die zu vereinigenden Kan-ten gemacht und diese mit geschmolzenem Bley ausgegossen. Nachdem Erkalten wird der erhabene Wulst an der inneren Seite desKessels geebnet. Man wird nun die eingepaßte Bleyplatte mitden Rändern des Loches vereinigt finden.
Das Bley erfordert eine größere Hitze zum Schmelzen alsdas Zinn. Hierauf beruht das Verzinnen des Bleyes.Man erwärmt eine Bleyplatte, die man verzinnen will, aufeinem Ofen so stark, daß das geschmolzene Zinn darauf flüssigbleibt, dann wirft man etwas Harz auf die Platte und ver-reibt mittelst Werg das Zinn auf die ganze Fläche. Es ist be-greiflich, daß hiezu ein geübter Arbeiter gehört, besonders zurNegierung des Feuers. Ob bleyerne Wasserleitungsröhrcnaufdiese Art gleichmäßig und dauerhaft verzinnt werden können,ist noch nicht entschieden.
Durch Arsenik erhält das Bley eine größere Härte. Schmelztman 95 Loth Bley mit
5 Loth Arsenik
zusammen, so erhalt man das s. g. Schrotbley zumSchrotgießen.
Da das Blcyschrot nur zur Jagd gebraucht wird, undjeder der Wildprett aß gewiß schon Schrotkörner, namentlich in