der Nähe der Knochen gefunden und auch wohl zuweilen mithinuntergeschluckt hat, so wäre es wünschenswert!) eine mindergiftige Beymischungzuhaben, diedasBleysohartmacht wiederArsenik. Sollten Antimon und Zink hier nicht anwendbar seyn?
Wenn man Bley in schmelzendes Zink schüttet, so erfolgtdie Bereinigung unter Feuerentwicklung, es ist also bcy Dar-stellung eines solchen Gemisches Vorsicht nbthig.
Vom Eisen.
Mit dem Sauerstoff und dem Kohlenstoff geht das Eisendie nutzbarsten und merkwürdigsten Verbindungen ein. Esbildet mit crsterem das schwarze und rot he Eisenoxydund die Eisensalze, mit letzterem Stahl und Gußeisen.
Das schwarze Eisenoxyd, welches man gewöhnlich Eiscn-oxydul nennt, entsteht immer, wenn feuchtes Sauerstoffgasoder sauerstoffhaltiges Wasser mit Eisen in Berührung kommt.Das Eisen läuft schwarz an (von Eisenoxydul) und bedeckt sichzuletzt mit dem gewöhnlichen rothen Eisenrost (Eisenoxyd).
Wirken dagegen trocknes Saucrstoffgas oder ein sauer-sto fffreyes Wasser in verschlossenen Gefäßen auf das blankeEisenein, so verändert es sich gar nicht. Man sicht also,worauf es ankommt, wenn Eisen vor dem Rosten bewahrt wer-den soll: es müssen solche Körper ,-ngewendet wer-den, die entweder dieFeuchtigkeitoderden Sauer-stoff von demselben abzuhalten imStande sind.
In verschiedenen Erdarten verhält sich das Eisen, in Bezugauf sein Rosten, verschieden. Am schnellsten rostet es unter derErde in einem sandigen Grunde. Es wird hier gleichsam wie-der in Erz verwandelt und nimmt ein strabliges Gefüge von sei-nem Mittelpunkt aus, an.
Im thonigen Boden geschieht das Rosten des Eisens dage-gen langsamer und blättert sich bloß ab.
Man bewahrt das Eisen, welches in die Erde kommt, ambesten vor dem Rost, wenn man es warm mit einem heißenGemisch von
Grdlchrcn d. Cl'cmie.
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