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oder 151 Loth desselben eben so viel zu leisten im Stande sind,als 2 M. G. oder 198 Loth chroinsaures Kali. Denn in bcy-den Salzen wirkt nur die Chromsäure, die wie das Obige lehrt,im sauren chromsauren Kali in einem viel großer,, Ver-hältnis vorhanden ist. Auch ist dieß Salz weniger Verfälschun-gen ausgcsctzt. Wenn demnach 151 Pfund saures chromsauresKali nicht mehr kosten als 198 Pfund gelbes chromsaures Kali,so ist cs vortheilhaster ersteres anzuwendcn.
Wenn man ein Gemisch aus
40 Loth saurem chroms. Kali,
40 Loth Salmiak und30 Loth kohlensaurem Kali
in einem Schmelztiegel glüht, so erhält man eine grüne Massedie aus grünem Chromoxyd und salzsaurem Kali besteht. Ent-fernt man letzteres durch Ausweichen der Masse in Wasser undgehöriges Auswaschen, so erhält man das grüne Chromoxyd.
Es dient besonders zur Porzellanmalcrcy und hat viele Vor-züge vor dem früher zu demselben Zwecke angewandten Kupfer-grün. Das grüne Chromoxyd läßt sich nehmlich mit allenübrigen Mineralfarben mischen. Es verändert sich, aufs Porzel-lan aufgerragen, nicht im Feuer, was mit dem Kupfergrün sehroft der Fall ist, indem es leicht schwarz aus dem Ofen kommt.
Das grüne Chromoxyd löst sich in Sauren auf und bil-det damit dunkelgrün gefärbte Salze. Es ist mir nicht ge-lungen, diese achte grüne Farbe auf Kattun und Leinwand zubefestigen, was sehr wünschenswerth wäre.
Vom M a n g a n.
Dieses Metall verdient hier nur in so fern erwähnt zu wer-den, als es in Verbindung mit Sauerstoff den bekanntenBraunstein darstellt, der in der Natur sehr häufig vorkommt.
Wenn man
44^- Loth reinen Braunstein mit49 Loth Schwefelsäure von 1,850 Eigcnschwcrcerhitzt, so entwickeln sich