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hältniß angewandt werden, wenn man z. B. chromsaureMctallverbindungen durch Vermischung der Auflösungdes chromsauren Kalis mit den Auflösungen von Metallsalzendarstcllen will.
Bis dahin ist eS nur eine die im Großen dargestellt und sehrhäufig gebraucht wird, nehmlich das chromsaure Bley,welches unter dem Namen Chromgelb bekannt ist.
Man stellt diese schöneFarbe dar, indem man eine Auflösungvon 166 Loth salpetersaurem Bley in
1800 Loth Wasser
mit einer Auflösung von99 Loth chromsaurem Kali in300 Loth Wasser
auf die S. 147. angegebene Art zusammen mischt. DieChromsaure fällt mit dem Bleyoxyd als Chromgelb zu Boden,indcß die Salpetersäure in Verbindung mit dem Kali in derAuflösung bleibt. Man kann sich statt des salpetersaurenBleys auch des essigsauren (des Bleyzuckers) bedienen,in welchem Fall aber 190 Loth auf 99 Loth chromsaures Kaligenommen werden müssen. Wünscht man der Farbe einenStich ins Röthli che zu geben, so setzt man der Auflösungdes chromsauren Kalis, bevor man sie zum Niederschlagen an-wendet, etwas klare Aetzkalilauge zu. Das Auswaschen deschromgelben Niederschlags muß mit reinem Wasser geschehen.
Vermischt man die Auflösung von 1 M. G. chromsauremKali mit '/r M. G. Salpetersäure, so geht die Farbe aus demGelben ins Orange über und nach einiger Zeit scheiden sicheben so gefärbte Krystalle ab, die ein saures chromsauresKali sind, indem es noch einmal so viel Chromsäure enthält,als das gelbe Salz; es besteht nehmlich aus
1 M. G. oder 47,2 Loth Kali und
2 M. G. oder 104 Loth Chromsaure,
hat also ein M. G. von 161,2.
Dieses Salz, welches auch Orangcsalzgenanntwird, wirdjetzthäufig gebraucht u. seine Anwendung ist vortheilhaft, weil 1M. G.