Zahlen, sondern auch ihre Zusammensetzungen thundieß und zwar immer mit der Zahl die aus derAddition ihrer Bestandtheile hervorgeht. Hierfolgt eins nothwcndig aus dem andern und wenn man die Zu-sammensetzung eines Körpers genau kennt, so weiß man zugleichauch die Zahl mit welcher er sich mit einem «ruderen Körper,dessen Zusammensetzung man ebenfalls kennt, verbindet.
Wir haben demnach in den Zahlen, welche aus derZusam-mensetzung der
Schwefelsäure — 16 und 24 — 40 (S. 45.)
Salzsäure — 35,4 und 1 — 36,4(S. 82.)
Salpetersäure — 14 und 40 — 54 (S. 94.)sich ergeben, zugleich ein Maaß für das Verhältniß, in wel-chem sie sich mit anderen Körpern und namentlich in unserinFalle mit dem Ammoniak verbinden.
Nimmt man z. B. ein Wasser, welches 17Loth Ammoniakenthält und setzt so lange Salzsäure hinzu, bis kein Geruch vonAmmoniak mehr zu spüren ist und die Flüssigkeit ein mit Cur-cumä gefärbtes Papier nicht mehr braun färbt, und verdampftnun das Ganze zur Trockne, so erhält man 53^ Loth einerweißen trocknen Salzmasse, also36^mchr alsAmmoniakan-gewendet worden. Diese 36^ LothUeberschußsind Salzsäuredie sich mit dem Ammoniak verbunden und Salmiak odersalzsaures Ammoniak gebildet hat.
Folglich gebraucht man nicht mehr und nicht weniger als36^ Salzsäure (trocken gedacht) um 17 Ammoniak in Sal-miak zu verwandeln, und diese Zahl ist es eben, wel-che aus der Summe der Bestandtheile der Salz-säure (S. 82.) hervorgeht.
Verfährt man ebenso mit der Salpetersäure und setzt zueiner Flüssigkeit, welche 17 Loth Ammoniak enthält, solangevon dieser Säure hinzu als die Curcumäfarbe nicht mehr braungefärbt wird, so erhalt man nach dem Abdampfen undKrystalli-siren 80 Loth eines weißen Salzes, also einen Ueberschuß von6 3 Loth. Diese rühren von der Salpetersäure her, welche sichmit dem Ammoniak zum salpetersauren Ammoniak vereinigt