Ort.
Beobachtetnach R.
Breite.
Cumana . . .
22°,2 R.
10°, 27'
Neapel . . .
13°,9
40°, 50'
Rom ....
12°,6
41°,53'
Toulouse . .
11°,6
43°,36'
Bordeaux . .
10°,9
44°, 50'
Venedig . . .
10°,0
45 1 °,40'
Paris ....
9°,4
4S°,50 /
Düsseldorf . .
7°,1
51°,13'
London . .
8°,2
52°,30'
Bremen . . .
7°,0
53°, 5'
Hamburg . .
6°,5
53°,33'
Copenhagen
6°,2
55°,4i'
Stochholm . .
4°,6
59°,20'
Ullersvang . .
5°,7
60°, 19'
Cap Nord . .
0°,1
71°,30'
Den mittlern Stand der Quechsilberwaage an der Seemufs man wenigstens auf 8 bis 10 Jahre beobachten, undebenso den mittlern Stand des Wärmemessers.
Am genauesten ist wohl der mittlere Stand desWärmemessers in Paris angegeben. Er ist in den Sou-teraines der Pariser Sternwarte, aus denen Bausteine schonseit einigen hundert Jahren gebrochen werden.
Hier hängt der Wärmemesser 87 Fufs unter Tage,und steht 11°,7 hunderttlieilig über dem Gefrierpunkt desWassers. Dieses sind 9°,4 R.
Sonst hatten sie 12°,075 hunderttlieilig angegeben.Allein Hr. Arago entdechte einen Fehler in der Thei-lung der Scale, welcher 0,3S Grad war. Dieses mufs ab-gezogen werden. Also 12°,075 0,38 = 11°,695, welches
zu 11°,7 angenommen wird, und das sind 9°,4 R. *)•
*) Allein ausser diesem Fehler ist wahrscheinlich noch ein zwei-ter vorhanden. Dieses kommt von der Warme der Erde, ver-möge der auf 112 Fass ein hunderttheiliger Grad mehr ist.W'enn 112 Fuss 1° thun, so thun 87 Fass, 0,78 Grad, welche