Die Höhenmessung eines ganzenLandes.
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Mittlerer Stand der Quecksilberwaage.
Im Jahre 1643 wurde die Quecksilberwaage von Tor-rizelli erfunden, und den 19. Dezember 1648 wandtePerrier, ein Schwager von Pascal, sie auf die Höhen-messung des Puy de Dome an. Dis zum Jahre 1800 wa-ren 157 Jahre, dafs man die Quecksilberwaage hatte, umdie Luft mit ihr zu wiegen.
Unsere Erde ist mit einem Luftkreis umgehen und jehöher man in ihn steigt, desto niedriger steht die Queck-silberwaage.
Am Aequator stehen sie fast völlig gleich, und derUnterschied beträgt etwa nur 1 Linie. Aber in hohen Brei-ten, wie z. B. in Petersburg, steigt und fällt sie zweiZoll. Bei 28 Zoll wiegt die Luftsäule, die auf 1 paris.Quadrat-Fufs drückt, 2210 Pfund. Also 2 Zoll höheroder tiefer macht auf den Quadratfufs 158 Pfund.
Man ist zuerst im mittleren Europa auf die Bestim-mung vom mittleren Stande der Qnecksilberwaage gekom-men. Weil aber das Quecksilber immer steigt und fällt,so hat man 10 Jahre gebraucht, um den mittleren Standdes Quecksilbers am Ufer der See zu haben.
ln Venedig hat man 28,18 Zoll als mittleren Stand derQuecksilberwaage angegeben. Es liegt an der See, aberdurchaus im festen Lande. Die mittlere Wärme ist 10° R.
Schuckburgh stellte im Jahr 1775, 132 Beobach-tungen an, die in England und Italien angestellt worden