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Je -weniger also die Luft gedrückt wird, einen destogrüfsern Raum nimmt sie ein, und desto dünner ist sie.
Mariotte war einer der ersten, welcher diese Eigen-schaft der Luft, die eine Folge ihrer Federhraft ist, be-merkte, und von ihm hat dieses Gesetz den Namen.
Die Zahl 25380 ist beständig.
Wäre die Luft mit l4| Zoll Quecksilber zusammen-gedrückt, so wäre sie um die Hälfte dünner und umjj dieHälfte leichter. Eine Luftsäule die 21004 mal 14| Zollleichter ist, oder von 253S0 Rhein 1. Fufs ist also so schwer,als die Quecksilbersäule, die sie zusammendrückt. Sie isteine Folge des Mariottischen Gesetzes, dafs sich die Dich-tigkeit verhält wie der Druck, und man nennt sie diebeständige Zahl,
Die Luft besistzt eine sehr grofse Federkraft. Sienimmt daher einen grüfsern Raum ein, wenn sie schw T achgedrückt wird, läfst sich aber wegen ihrer Federkraft ineinen sehr kleinen Raum zusammendrücken,
4 .
Ausdehnung der Luft und des Quecksilbers.
Das Verhältnifs zwischen der Schwere zweierKörper gilt nur für einen gewissen Wärmegrad, denn daalle Körper sich auf eine verschiedene Weise ausdehnen,so werden sie auf eine verschiedene Weise leichter.
Lambert und Gay Lussac haben gefunden, dafsdie Luft sich bei jedem Grade R. ^13 3 ausdehne.
Dulong und Petit haben 1818 gefunden, dafs dasQuecksilber sich für jeden Grad R. um 333 ^ ausdehne.
Dehnten sich beide gleich stark aus, so bleibt dasVerhältnifs ihrer Schwere dasselbe. Da sie es aber