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Das Höhenmessen mit der Quecksilber-Waage für Pariser, Rheinländer und Londoner Linien
Entstehung
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das Fallen und Steigen des Quecksilbers beobachten undmessen bann.

Die Waage steht ruhig und spielt ein.

Jetzt giefse ich in einen Schenkel Wasser.

Nun sinkt in diesem das Quecksilber und steigt in deranderen.

Ich beobachte, dafs das Quecksilber 1 Zoll in dem einenSchenkel gesunken und in dem andern 1 Zoll gestiegenist, dafs es also in dem’ einen um 2 Zoll höher steht alsin dem andern.

Ich schlicPse nun, dafs die auf das Quecksilber gegos.sene Wassersäule 27 Zoll lang ist, weil das Quecksilber;13j mal schwerer als das Wasser ist. Also 2 Zoll Queck-silber halten 7 Zoll Wasser das Gleichgewicht.

Dieses ist das ganze Abwiegen, wie solches Fig. 2zeigt, wo das Quecksilber durch Striche, und das Wasserdurch Punkte angezcigt ist.

Auf diese Weise kann man die Länge einer Oelsäulc,einer Weingeistsäule, und überhaupt einer jeden Flüssigkeitlinden, sobald man weifs, um wie viel sie leichter ist, alsdas Quecksilber. Auch sieht man, dafs die Länge derbeiden Glasröhren nichts ändert, und dafs man die eine, inder das Quecksilber steigt, viel kürzer machen kann, alsdie andere, in der man die Flüssigkeit ab wiegt.

3 .

Man schliefst bei diesen Messungen von der Länge derQuecksilbersäule auf die Länge der Wassersäule, die ihrdas Gleichgewicht hält.

Wenn beide im festen Zustande wären, nämlich g e f r o -ren, so hätte man diese Abwiegungen auch auf der zwei-armigen Waage machen können, z. B. auf der Goldwaage.

Hat man z. B. einen Cylinder von Gold, von einemZoll, der eben so schwer ist als ein Cylinder von Buchs-baum von gleichem Umfange, so schliefse ich, dafs dieser15 Zoll lang ist, weil der Buchsbaum 15 mal leichter istals das Gold.