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feltem Glauben, und gehe zu diesem Sakramentemkt dcmüthi'gcr Ehrfurcht. Und was du nicht kannstverstehen, das befiehl sicher dem allmächtigen Gott.Gott trüget dich nicht; aber der wird betrogen,welcher sich selbst zu viel glaubet. *) Gott wan-delt mit den Einfältigen, offenbaret sich den De-müthigen, gibt Verstand den Kleinen, eröffnetden Sinn den reinen Seelen, **) und verbirgt dieGnade den vorwitzigen und Hochmüthigcn. ***)Tie menschliche Vernunft ist schwach, und kannirren, aber der wahre Glaube kann nicht irren.
5. Alle Vernunft und natürliche Erforschungsoll dem Glauben folgen, und nicht Vorgehen,****)noch ihn untergraben. Denn der Glaube und dieLiebe, zeigen sich sonderlich in diesem heiligsten undunübertrefflichsten Sakramente, und wirken darinaus verborgene Weise. Der ewige und unermeß-liche Gott, von unendlicher Macht, thnt große
*) Gal. 6, 3.
Matth, s, 8.-18, 4. 10. -23, 12. Marc. 10 .14. IS. Luc. 18, 14. 16. 17.
»**) Matth. 23, 12. Lue. 18, 14. - 16, 15.
****) 2. Cor. 10, 5.