dich würdiglich genießet, der wird thcilhaftig undein Erbe scyn der ewigen Herrlichkeit. Dieweilich aber so oft falle und sündige, so bald hinlässigwerde und erliege, so ist mir noch, daß ich durchöfteres Gebcth, und durch öftere Beichte und heili-gen Genuß deines Leibes, mich erneue, reinige undentzünde; damit ich nicht etwa abwciche, durch län-geren Verzug, von meinem heiligen Vorsatze.
3. Tenn des Menschen Sinn ist zum Bösengeneigt von Jugend auf, und wo ihm nicht znHülfe kommet die göttliche Arznei, so fällt erbald in noch ärgere Ucbel. Es ziehet ihn aberdie heilige Commnnion ab von dem Bösen, und stär-ket ihn im Guten. So ich denn jetzt so oft säu-mig und, lau bin, da ich die Communion empfan-ge oder das Meßopfer verrichte, was würde erst ge-schehen, wenn ich dies Heilmittel gar nicht näh-me, und nicht suchte diese so große Hülfe? Undob ich gleich nicht alle Tage geschickt bin noch wohlvorbereitet, zu verrichten dies heilige Opfer; sowill ich doch allen Fleiß thnn, daß ich zn schick-lichen Zeiten empfange die göttlichen Geheimnisse,und mich thcilhaftig mache so großer Gnade. Denndas ist einer gläubigen Seele vornehmster Trost,