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denn deine Gnade ist >m'r genug, so ich auch nichterlange das Uebrige, was die Natur begehret.Und ob ich gleich würde versuchet und geplaget mitvielen Trübsalen, so werde ich dennoch kein Uebelfürchten, so deine Gnade mit mir ist. Sie istmeine Stärke, sie verleihet mir Rath und Hülfe.Sie ist mächtiger denn alle meine Feinde, undweiser denn alle Weisen.
6. Sie ist eine Meisterin» der Wahrheit, eineLehrerinn der Zucht, ein Licht des Herzens, einTrost in Bedrängniß, vertreibet die Traurigkeit,benimmt die Furcht, nähret die Andacht, und brinrget Thränen hervor. Was bin ich ohne sie, alsein dürres Holz, und ein unnützer Stamm, denman auswirft? Darum o Herr, laß deine Gnademir immerdar zuvorkommen und Nachfolgen, undverleihen, daß ich ohne Unterlaß möge trachtennach guten Werken, durch Iesum Christum, dei-nen Sohn. Amen.