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Die Bücher von der Nachfolge Christi
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len und Neues zu hören; sie will äußerlich ge-sichen seyn, und viel durch ihre Sinne erfahren;sie will anerkannt seyn und thnn, was Lob brin-get und Bewunderung; die Gnade aber bekümmertsich nicht um NcueS und Seltsames; veil allediese Dinge Herkommen ans der alten Verderb-niß, und nichts Neues noch Bleibendes ist aufErden. Darum lehret sie bezähmen die Sinne,eitel Wohlgefallen und Großthun vermeiden, waslöblich ist und bewnndernswerth demüthig verber-gen, und in einer jeglichen Sache und Wissenschaftsuchen die Frucht des Nutzens und Gottes Lob undEhre. Sie will nicht sich und ihre Werke ausge-rufen haben; sondern sie wünschet das Gott mögegepriesen werden in seine» Gaben, welcher allesgibt ans lauterer Liebe.

18. Diese Gnade ist ein übernatürlich Licht,und eine sonderliche Gabe Gottes, daS eigentlicheSiegel der Auserwählten, und das Pfand desewigen Heils. Sie erhebet den Menschen von demIrdischen zur himmlischen Liebe, und macht ausdem fleischlichen Menschen einen geistlichen. Jemehr nun die Natur unterdrücket und überwundenwird, desto größere Gnade wird uns eingegossen,