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S4. Lapitel.
Von den verschiedenen Regungen der Naturund der Gnade.
Jesus.
1. Mein Sohn, merke fleißig auf die Regun-gen der Natur und der Gnade, weil sie einandersehr entgegen sind, und sich so fein bewegen, daßsie kaum von jemand unterschieden werden; eS seydenn von einem geistlichen und inwendig erleuchte-ten Menschen. Alle haben zwar ein Verlange»»ach dem Guten und wenden etwas Gutes vor mihren Worten und Werken; aber daher werden auchviele betrogen unter dem Schein des Guten.
2. Die Natur ist listig, ziehet viele an, ver-stricket und betraget sie, und hat sich immer selbstzum Zweck; aber die Gnade wandelt einfaltiglich,meidet allen bösen Schein, gehet nicht um mitBetrug, und thnt alles ganz allein um Gottes-willen, in welchem sie auch endlich ruhet.
3. Die Natur will ungerne sterben, nicht ge-drückt noch überwunden werden, will mcht unter-
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