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meine Sünden, denn die Hölle und das ewige Feu-er? Ach bekenne es in Wahrheit, daß ich werth binalles Spottes und aller Verachtung, und nicht ver-diene gezählet zu werden unter deine Andächtigen.Und ob ich dieses wohl ungern höre, so will ichdennoch um der Wahrheit willen, wider mich selbstmeine Sünden bekennen, auf daß ich desto eherwürdig werde deine Barmherzigkeit zu erlangen.
3. Was soll ich sagen, ich Sünder, voll allerSchmach? Ich habe keinen Mund zu reden, alsnur dieses Wort: Ach habe gesündiget, Herr, ichhabe gesündiget; erbarme dich mein, vergib mir!Laß mich eine Weile, daß ich mein Elend bekla-ge, ehe ich hrnabfahre in die dunkele Erde, diebedecket ist mit Finsterniß des Todes. Was for-derst du denn mehr von einem armen, schuldvollenSünder, als daß er zerknirschet werde und sichdemüthige, um seiner Missethaten willen? WahreZerknirschung und Demüthigung des Herzens ge-biert die Hoffnung der Vergebung, und versöhnetwieder das zerrüttete Gewissen; die verlohreucGnade kommt wieder, der Mensch wird beschirmetvor dem zukünftigen Zorn, und es begegnen einan-der im heiligen Kuß Gott und die reuige Seele.