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Die Bücher von der Nachfolge Christi
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zuachtcn, was vor dir köstlich ist; das zu ver-schmähen, waS in deinen Augen verächtlich ist.Laß mich nicht richten nach dem Ansehen der äus-seren Augen, noch sprechen nach dem Gehör un-erfahrner Menschen; sondern mit einen» wahrhaf-tigen Urtheil unterscheiden in sichtbaren und geist-lichen Dingen, und vor allem stets erforschen dei-nen wohlgefälligen Willen.

8. Denn der Denschen Sinne werden oft be-trogen in ihren Urthsilen; und auch die Freundedieser Welt werden betmgen, indem sie nur allemlieben die sichtbaren Dinge. Was ist denn derMensch dadurch besser, daß er von dem Menschengrößer geachtet wird? Es betrüget ein Betrügerden andern, ein Eiteler den andern, ein Blinderden andern, ein Schwacher den andern, indem erihn durch Lob erhebet; aber wahrlich er beschämetihn vielmehr, da er ihn ohne Ursache lobet. Dennso viel einer ist in deinen Augen, so viel ist er,und nichts mehr, *) sagt der fromme dcmiithigcFranciscus.

') 2. Cor. 10, 18.