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Die Bücher von der Nachfolge Christi
Entstehung
Seite
269
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zer Neigung deS Herzens, und mir zu dienen mitinbrünstigem Willen.

2. Mein Sohn, oftmals brennet da? Jener,aber ohne Rauch steiget die Flamme nicht auf.Also brennet mich einiger Menschen Verlangen»ach himmlischen Dingen, und sind dennoch nichtfrei von der Versuchung fleischlicher Begierden.Daher thnn sie auch nicht ganz rein zu GotteSEhre, was sie von ihm so sehnlich bitten. So istauch oft dein Verlangen beschaffen, das du fürso heftig auSgibst. Denn nicht daS ist rein undvollkommen, waS mit Eigennutz angesieckt ist.

3. Bitte nicht um das, was dir ergötzlich undvorthcilhaft ist, sondern was mir angenehm ist,und zu meiner Ehre gereichet: denn so du rechturtheilest, mußt du meine Verordnung befolgenund vorziehen deinem Verlangen und allem, waSdu begehrest. Ich kenne dein Verlangen, undhabe gehöret deine vielfältigen Seufzer. Du möch-test gerne jetzt schon sepn in der Freiheit undHerrlichkeit der Kinder Gottes; schon ergötzet dichdie ewige Wohnung, und das himmlische Vater-land voller Freuden. Aber diese Stunde ist nochnicht gekommen; denn noch ist's eine andere Zeit,