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4g. Lapitel.
Vom Verlangen nach dem ewigen Leben, und wiegroße Güter den Streitenden verheißen sind.
Jesus.
1. Mein Sohn, wenn du empfindest, das; dirvon oben ein Verlangen eingegossen wird nach derewigen Seligkeit, und du begehrest auszugehe»aus der Hütte des Leibes, damit du betrachtenmögest meine Klarheit ohne Schatten und Wech-sel; so erweitere dein Herz, und nimm mit allemVerlangen auf diese heilige Eingebung. Sage dengrößcstcn Dank der höchsten Güte, welche alsowürdiglich mit dir handelt, so gütig dich heimsu-chet, so eifrig erwecket, und so mächtig aufrich-tet, ans daß du nicht zum Irdischen wieder herab-fallest durch deine eigene Last. Denn du empfä-hest solches nicht durch dein Denken oder deineBemühung; sondern allein durch die Würdigungder höheren Gnade und göttlichen Rücksicht; da-mit du zunehmest in der Tugend und größerenDemuth, und dich bereitest zu dem künftigenKämpft dich besseißigest mir anzuhangen mit gan-