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gcr und behutsamer, und mich selbst zu verlassen,bereitwilliger werde. Wer belehret ist durch daSGeschenk der Gnade, und unterwiesen durch dieStrafe ihrer Entziehung, der wird sich selbst nichtsGutes znschreibc» dürfen; sondern sich vielmehrbekennen müssen als arm und bloß. Gib Gott,was Gottes ist, und schreibe dir zu, was dein ist:daS ist, sage Gott Dank für die Gnade; dir aberullein erkenne die Schuld zu, und derselben ver-diente Strafe.
4. Begib dich allezeit Mt Niedrigsten, so wirddir das Höchste gegeben werden; denn daS Höchstebestehet nicht ohne daß Niedrigste. Die höchstenHeiligen vor Gott, sind die.Geringsten in ihreneigenen Augen; und je herrlicher, je demüthigersind sie in sich selbst: denn die voll sind der Wahr-heit und der himmlischen Herrlichkeit, sind nichteitler Ehre begierig. In Gott gegründet und be-festiget, mögen sie in keiner Weise übermüthigseyn. Und die Gott alles zuschrciben, was sie ha-ben Gutes empfangen, die suchen nicht Ehre voneinander; sondern wollen nur die Ehre, die vonGott allein ist. *) Sie begehren, daß Gott in ih-«) 2oh. 5, 44.