blicke stctS gerichtet und stch so oft geschnet hatte,um dort für feine Arbeit und Geduld, für feineTreue und Liebe die Krone deS Lebens zu ererben,und im Lande des sichern und festen Friedens,ui reinem, ungetrübtem Genüsse göttlicher An-schauung, ewig auSzuruhen.
Obwohl nun das gegenwärtige Büchlein eine sogroße Verbreitung erfahren, als außer der heiligenSchrift, wohl keinem andern in der ganzen Welt zuTheilgeworden — denn mehr als l800 mal wurde esfast ui allen Sprachen gedruckt; sogar grieelstsch,arabisch und türkisch —, und schon beinah jvierJahrhunderte hindurch, wie ein Licht in der Fin-sternis! geschienen, nnd unzählige bedrängte Her-zen heilsam erleuchtet hat, und noch immerforterleuchtet; so habe ich dennoch erachtet, daß esden Freunden desselben nicht unwillkommen sepirwürde, die Stimmen einiger frommen und gelehr-ten Männer voriger nnd neuerer Zeit, darüberzu vernehmen, und so auch aus ihrem Munde dessenWerth nnd Ansehen bestätigen zu hören.
Der fromme und gelehrte Bellarmin sagtda-von: „Dies Büchlein ist gewiß höchst nützlich, undbillig in der ganzen Kirche mit größter Einstimmungangenommen und gebraucht worden. Ich habe eSvon Jugend auf bis in mein hohes Alter sehr oftgelesen, und doch ist mir sein Inhalt stets neu vor-gekommen, und noch immer empfindet mein Her;daran ein wunderbares Vergnügen." *) Baro<n i n spffegte zu sagen: daß es unmöglich sev, daßein gegen Gott wohl gcstnnter Christ dies Büchleinohne geistliche» Nutzen lesen könne.
*) LeHsi-nnn cle Lerche. Locgezl.ist. lg. 242.