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gen; denn die Eigenliebe und irdische Begierde um-stricket sie ,e länger je mehr, und ihres HerzensWurzel greift vor großer Unersättlichkeit immerweiter und tiefer um sich und sucher Nahrung undErquickung in der Erde, da doch unten in der Fin-sternis; keine ist, sondern nur oben, über allenSinnen, wird das innere Leben gestärkt und erleuch-tet, durch das läutere, verklärende Licht, dasuns eine göttliche Hand vom Himmel sendet.— Siehaben sich selbst verlohnen in ihrer Liebe zu den ir-dischen Dingen, und können sich nicht wieder fin-den, können auch nicht zu Gott gelangen, weilsie ihn nicht allein und über alles lieben; dennnur allein die reine Liebe, die entfernt von allerEigenheit, alles nur in Gott und um Gottes wil-len, mit Verfassung alles Irdischen und Ungöttli-chen liebt, vercmiat uns mit ihm.
Anders ist es mit jenen ruhigen, stillen Men-schen, die sich zum I nnern kehren, deren Welt ihrGemüth, ihr besseres Ich ist. Ihr Höchstes ist, sichselbst und ihren Schöpfer zu kennen. Sie fliehe» desäußern Lebend verworrene Unruhe, und wenden sichin Stille und Einsamkeit zu sich selbst und zu ihremGott. Zu ihm erheben sie in stetem innern Gebet!)die Augen ihres Gemüthes, beklagen in Demutsiihre Entfernung von ihm und ihre udischen Unvoll-kommenheiten, und sehnen sich ohne Unterlaß nachden höher» Gütern der göttlichen Tugend und Liebe.
Unbekümmert über ihrer Tage irdisches Schick-sal, vergessen sie in keiner Stunde, daß sie Arbei-ter Gottes sind an dem großen Werke, welches erihnen auferlegt hat. Sie betrachten ihren Lauf alSeine immerwährende Kreisbewegung um de» Drun-guell alles Lebens und Lichtes. Von chm bekonu