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eine Arche des Bundes/ eine Himmelspforte, der Mor-genstern u. s. w. Ist es nicht die größte Thorheit, sol-che Metaphern, denen außerdem, daß sie ohne Geschmackund Wahl auf einander folgen, höchstens durch gezwun-gene Deuteleien ein auf die Mutter Gottes einigermaßenpassender Sinn beigelegt werden kann, znm Inhalt einesVolksgebetes zu machen, während ein Volksgebet einfach,bestimmt, deutlich und erbaulich sein sollte? In der Aller-heiligen-Litanei werden verschiedene theils dem Volke un-bekannte, thcils wunderliche Heilige um Hülfe angcrufen.Was weiß das Volk z. B. von dem heil. Fabian, Cos-inus, Damian, Gervasius, Protasius, Silvester, Lucia,Agnes, Cacilia u. a.? Der heil. Franziscus, DominicuSu. a., deren Namen dem Volke geläufiger sind, waren,wenn alles wahr ist, was die Legende von ihnen erzählt,abergläubische Schwärmer, die schwerlich den Mitglieder»einer christlichen Gemeine als Muster der Nachahmung auf-gestellt zu werden verdienen*). Uebrigens ist die Vereh-
Nach Schlesien sind von Berlin 400 Exemplare der sonn- undfesttäglichen Episteln und Evangelien nebst der Leidensgeschichte desHerrn nach dem Evangelium des Matthaus und Johannes zum Ge-brauche für Schulen und Kirchen, übersetzt von Friede. Leop.Grafen zu Stolbcrg, Münster 162N, gesendet worden. I» derVorrede heißt cs: die Uebersetzung des griechischen Textes sei, umde» Katholiken kein Acrgcrniß zu geben, nach der Vulgata durchdie dem Herrn Kistcmaker ganz eigene Meisterschaft gemodelt wor-den. WaS erstens die Meisterschaft angeht, so möchte daswahrhaft gelehrte Deutschland wohl anders geurtheilt haben. DieUebersetzung ist übrigens frömmelnd und nicht genau nach der Vulgata.Zn dep Epistel am I. Sonntag im Advent ist B- l.4 weggcblieben : „undPfleger den Leib nicht zu Gelüsten." Zm Evang. 2. Sonnt, im Ad-