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niug der Heiligen überhaupt nicht in der heil. Schrift unddein Beispiel der ältesten Kirche gegründet. Aus den erstendrei Jahrhunderten har man auch nicht ein einziges Bei-spiel der Anrnftmg eines Verstorbenen, oder eines an ei-nen Heiligen gerichteten Gebetes aus den ältesten Litur-gien nachznweisen. Im Gegentheil lehren die Väter ein-stimmig, daß man nur Gott und kein noch so ehrwürdigesGeschöpf auf was immer für eine religiöse Weise anrufendürfe. Sie setzen die Religion und alle gottesdienstlicheHandlungen lediglich in die Verehrung und Anbetung desewigen Gottes. Sie sagen ausdrücklich, daß unser Glaube,unsere Hoffnung, unser Vertrauen auf Gott gerichtet seinsollte. Es fiel keinem Christen ein, einen Heiligen anzu-rufen, ihm zur Ehre Kirchen und Altäre zu erbauen.
vcnt V. 5. l'KsurZeiit heißt „stehen auf." Matth, 1, 16 fehlthinter „Jacob" „aber". Luc. 3, 6 viciel-it heißt: scheu undnicht „schauc n." Matth. 2, 19—23 ist puor nicht idurch „K n ä b-leiu" zu übersetzen Am 19. Sonntage nach Pfingsten fehlt in derEpistel der ganze Vers 29 des 4. Kap. des Briefes an die Ephcscru. s. w. Mehrere Geistliche bedienen sich daher in der Kirche dieserfrömmelnden Uebcrsetzung nicht und mißbilligen sie. Noch mehr wun-dert man sich, im Anhänge viele Litaneien, Rcsponsoricn u. s. w. z»finden für den Gebrauch bei öffentlichen Gottcsverehrungcn. EinzelnLiesen Anhang durchzugehe», liegt jetzt außer meinem Kreise. Nurgenüge es zu sagen, daß die laurctanisehe und die Allerheiligen-Lita-nei darin Vorkommen. In der Litanei vom Leben und Leide» desHerrn wird gebetet, daß Christus seine heil- Kirche beschütze» underretten wolle, und bald darauf, daß er alle auf seine» Na-men versammelte Vereine erhalten und verbreiten wolle.Da nun die Bitte für die Kirche den allgemeinen und wahre» Ver-ein der ächten Christusverehrer vorangegange» ist, so kann allerdingsin der folgenden Bitte die Kirche darunter nicht verstanden werde».Sollen etwa die jetzt immer mehr um sich greifenden Conventikeloder vielleicht gar die Jesuiten gemeint sein?
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