und »»moralisch waren, hier zu gebrauchen sind. Auch fehltes nicht an Erholung; denn nach gethaner Arbeit thutman sich bene, zecht all nrortein xoculi und lacht aufUnkosten des Volkes.
In den ersten Jahrhunderten versicherten die Christenihren Feinden, Gott und die Religion seien so erhaben,daß man sie in Bildern nicht darstellen könne. Der Menschmüsse stets nach Wahrheit, Mäßigkeit, Gerechtigkeit,Großmurh, Frömmigkeit und den übrigen Tugenden stre-ben und so ein schönes Bild der Gottheit werden. AlSspäterhin Bilder in den Kirchen aufgestellt wurden, unddie Kirche ihrem Verfalle immer mehr entgegen ging, hiel-ten dennoch einzelne Männer und Concili'cn die wahre Be-deutung der Bilder aufrecht und das Tridenter Conciliumerklärt cs für Abgötterei, wenn jemand glaube, es befändesich in einem Bilde eine Kraft oder die Gottheit, mankönne auf dasselbe sein Zutrauen setzen, und es um etwasbitten, und befiehlt zugleich jeden Aberglauben, jeden Miß-brauch, jeden schändlichen Gewinn zu entfernen und keinBild aufzustellen, welches den Unwissenden zu einem ge-fährlichen Jrrthum Veranlassung gebe. Schon vorher hattedie Synode zu Cöln 1452, welche der Cardinal Nico-laus von Cusa und der Erzbischof Theodorich leite-ten, verordnet, daß, wenn die Bischöfe beim Bereisenihrer Bezirke, oder sonst bemerkten, daß das Volk bei ei-nem Bilde zusammeukomme und zu demselben eine größereNeigung bezeige, als es nach der Vorschrift des Glau-bens gebührt, sie das Bild wegnehmen, und möglichst da-für sorgen sollen, daß keine Abgötterei getrieben werde.