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der tobte Frauen, che sie begraben werden, oder an ihrerStelle lebende (natürlich geschieht dies neuer Accidenzienund Opfer willen) von Geistlichen cingcsegnct werden. Erstvor zwei Jahren ereignete sich der Fall, daß, als ich andem Orte . . . eine Scchswöchncrln begrub, die Trägermit der Leiche in der Halle stehen blieben und die Einlei-tung von mir verlangten. —
Das Volk lebt in dem schrecklichen Aberglauben, daßdie nicht cingeleiteten Frauen nach ihrem Tode mit einerKerze in der Hand um die Kirche so lange herumgehenmüssen, bis eine lebendige Frau statt ihrer eingesegnctworden ist. Sehr oft mag dieser Wahn von geldgierigenPfaffen benutzt und genährt worden sein. Möchte nichtder Verehrer der menschenfreundlichen Religion Jesu Strömevon Thränen der Wehmnth vergießen? — Daß eine Frau,wenn sie aus den Wochen kommt, den ersten Gang in dieKirche thue, daß sie daselbst Gott für ihre Erhaltung undfür das Geschenk, das ihr der Himmel gab, danke, daßsie ihr Kind dem Herrn opfere, und es zu seinen Dienstenzu erziehen angelobe, ist sehr schön und lobenswürdig.Dazu braucht sie aber nicht erst einen Pfarrer zu bezahlen.Und ist dieser nöthig, so soll er in schönen rührenden Ge-beten Gott für die Geburt des Kindes danken, es seinerLiebe und Obsorge anempfehlen, und die Mutter an ihreheiligen Pflichten gegen ihr Kind erinnern und zur gewis-senhaften Erfüllung derselben aufmuntcrn. Ist das Kindlodt, so spreche er Trost- und Beruhigungs-Worte. Unddann, warum wird solchen höchst achtungswürdigen Müt-tern der gerade Eingang in die Kirche verwehrt? Warum