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verlegt werden dürfen. Sic werden dem Volke stets denSonntag vorher angeknndigt. Am Vorabende des Bußta-ges erscheine der Seelsorger in der Kirche, in der Mittederjenigen, die diesen Abend oder künftigen Morgen zurBeichte gehen wollen, als Freund und Vater, stelle mitihnen die Gewissenserforschung an, zeige ihnen in lebhafterDarstellung die ganze Verabscheuungswürdigkeit der Sünde,alles Elend und alle schlimmen Folgen, die sie begleiten. Erbeschreibe ihnen dann eben so lebhaft deren Gcgenbild, dieTugend, mir ihren Freuden, idren Tröstungen, ihren Er-wartungen. Sobald er hoffen darf, aus die Büßer Ein-druck gemacht zu haben; so trage er mit ihnen in herzer-greifenden Gebeten Gott dem Allmächtigen, dem Allerbar-menden die Empfindungen der Buße und Reue vor, sammtden fromme» Vorsätzen, seinem Ebeubilde immer ähnlicherzu werden, nach Tugend und Vollkommenheit zu streben,die Sünden zu fliehen, alle Verführung und alle bösenGelegenheiten zu vermeiden. — Hierauf mögen die Beicht-kinder entweder bald, oder den andern Morgen ihre Buch-ten ablcgen. - Die Communion des Volkes wird mit derdes Priesters vereint, keinesweges, wie es in so vielenKirchen geschieht, nach dem Amte, wo die Gemeinde schonfortgelaufen ist, verrichtet. Belehrende Anreden dürfendabei niemals fehlen, wie Jesus Chrisius durch sein erha-benes Beispiel uns gelehrt hat, indem er vor der Einsez-zung seines Abendmahls Worte voll Kraft und Leben zuseinen Jüngern redete. Doch genug. — Noch mehr überdie Umwandlung der Bußanstalt, über den von katholi-schen Theologen schon oft geäußerten Wunsch, allgemeine