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und mehrere Anrede» an Kinder und Eltern, Gebete,Gesänge und Erklärung der Ceremonien damit verknüpftwurden. Den Firmlingen müßte alsdann in einer herz-ergreifenden Rede die Summe der Religion Jesu vorgetra-gcn und die Pflicht, nach ihr zu leben, aufs nachdrück-lichste eingeschärfr werden. Daß nur Kinder, die wenig-stens das vierzehnte Jahr erreicht haben und gut vorberei-tet sind, zugclasscn werden dürften, und der ganze Con-firmationsact in der Muttersprache zu verrichten wäre,versteht sich von selbst.
tz. 24.
B e i ch t e.
Nicht ist es hier meine Sache, weder der Ohrenbeichtegöttlichen Ursprung zu vertheidige» oder zu verwerfen,noch den Schaden zu untersuchen, den man ihr zugeschrie-ben har*), noch die Gefahren zu beleuchten, die einigefür'die Priester selbst daher ableiteten, wobei sie sich dar-auf beriefen, daß sogar Papste es für nörhig befunden ha-ben, die fürchterlichsten Strafen über jene Beichtväter zuverhangen, die ihre Beichttöchter im Beichtstühle zur Un-zucht verführten. Auch kann es nicht meine Meinung sein,hier eine Pastoralanweisung zu schreiben. Einige abgerisseneSätze mögen genügen! — Mir ist die katholische Gewis-senspflegc, in ihrer Reinheit aufgefaßt, eine der heilsam-sten Anstalten der Kirche, und der wohllhätigste Ausfluß