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ungestüm herandrängr, nach Kräften lvsprügeln. Daß esdabei nicht ohne kräftige Flüche abgehr, versteht sich vo»selbst: glücklich genug, wenn nicht auch Blut fließt. Sindendlich die Firmlinge nach dieser erbaulichen Vorbereitungin die Kirche gedrungen; so werden sic durch den vorbeige-henden Bischof mit einer unverständlichen lateinischen For-mel und den sonstigen kurzen Ceremonie» geschwind abge-fertigt. Man konnte eigentlich behaupten, daß der Firm-ling das Sacramcut nicht ganz empfangen habe, indemnach der Lehre der bessern Theologen das über den Firm-ling beim Anbeginn der Handlung gesprochene Gebet dasWesen desselben ausmacht. Wohl muß dies jemand ge-fühlt haben: daher ist im vorigen Jahre über jede Abthei-lunq der in der Kirche befindlichen Firmlinge das Gebetsowohl am Anfänge als am Ende besonders gesprochenworden, so daß erst nach dem Gebet die Entlassung er-folgte. Die lateinische Sprache wurde, wie sich von selbstversteht, beibchalten.
Daß sehr viele Menschen nicht so glücklich sind, ge-sinnt zu werde», habe ich bereits bemerkt. Heißt diesnicht dem Willen des Stifters der Sacramente entgegenhandeln? Wachsen nicht alle Jahre Jünglinge und Mat-chen in jeder Gemeinde heran, die Stärkung im GlaubenMuth und Standhaftigkeit im Bekenntnisse des Ehristen-thums — »othig haben.
Vor allem gebe man allen Pfarrern oder doch denErzpricstern die Vollmacht, die Firmung in ihren Ge-meinden zu ertheilcu. Auch ehedem hatten die Priester einstdie Vollmacht, die Firmung zu ertheilen und noch jetzt ha-