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sie das wäre, was sie sein sollte, könnte eine der schönstenAnstalten unserer Kirche sein; aber leider bat sie auch ihrewahre Zweckmäßigkeit unter unwürdigen Händen verloren.Vorerst wird dieses Sacrament äußerst selten, in unsrerwcilläuftigen Diöcese nur in Breslau zu Pfingsten undam Johannisfeste, crtheilt. Um überall hinzureiscn, sinddie Divcesen zu groß, die Bischöfe zu alt und kränklich,und anderweitig zu viel beschäftigt, endlich die Reisen fürsie, wie für die Pfarrer, zu denen sie kommen, zu kost-spielig. Daher darf man sich nicht wundern, wenn dort,wo einmal der Bischof hinkommt, sich Greise und unmün-dige Kinder unter seine Hände drangen, und ein Gewühlund eine Unordnung entsteht, die eben so uncrbaulich alsärgerlich ist. Wer sich recht ärgern und in seinem Inner-sten erbittern will, reise nach Breslau, und schaue amPfingstfeste die ärgerlichen Auftritte. Aus der Nahe undFerne versammelt sich eine ungeheure Menge von Firmlin-gen. Wenn sie nun gebeichtet und — Absolution erhaltenhaben; so legen sie sich auf öffentlicher Straße hin, bisdie Zeit des Firmens herankommt, wo sie mit wildemToben in die Krcuzkirche stürmen. Da aber die Volks-masse zu groß ist, als daß die Kirche sie fassen könnte, sosind an den Stiegen eine Menge Gensd'armes und Poli-zeidicncr aufgestellt, um die Scharen von dem Eindringenabzuhalten, bis die in der Kirche Gefilmten Platz gemachthaben. Die Gensd'armes sind aber die ersten, welche hierfirmen; indem sic auf das Volk, welches aus Sehnsucht,entweder nach dem Empfang des heiligen Sacraments oder»ach baldiger Rückkehr in die weit entfernte Heimakh, sich
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