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Die katholische Kirche Schlesiens : nebst einem Anh., enth. einige Wünsche eines vieljährigen Seelsorgers
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ftl mit dt'n Obren und dem süßen Gerüche zu ch»», daß sich >!der Priester auf einmal wieder an ilm schnell wendet?Duaber, Teufel, flieh, denn es wird sich Hinzunabe», das fGericht Gottes." Was bedeuten diese Worte? Welche !Verwirrung von Begriffen, welche abenteuerliche Zusam- jmenstellungen der verschiedensten Dinge, und welche gan;- !liche Sinnlosigkeit herrscht in diesen wenigen Worte».

Müßten nicht eigentlich die Eltern des Kindes, anstatt sichzum Danke gegen Gott angeregt zu fühlen, vielmehr zu- j

n'ickschaudern vor den Früchten ihrer reinen ehelichen Liebe, !

wenn in ihnen Teufel staken, und sie dem Teufel zumRaube blieben, wenn nicht ein katholischer Geistlicher fürGeld und gute Worte den Teufel aus ihnen hcraustriebe*) ?

Ist dieses die Weihe, wie Jesus seinen Aposteln zu kau-fen befahl ? !

§. 23 .

Firmung.

Die Ausspendung der Firmung steht zwar nicht i»,Diöcesan-Ritual, weil sie den sogenannten gemeinen Prie-stern untersagt ist. Dies soll mich aber nicht abhalteu,einige Bemerkungen ni'cderzuschreiben. Die Firmung, wenn ?

*) Ich könnte mehrere gebildete Katholiken anführcn, die ausSchrecken über diese Fluchformeln über ihre Kinder hersielen undlaut aufseufzten über so eine freche Gotteslästerung, wie sie sich aus-drückten, eines unwissenden Pfaffen- Eben so könnte ich Beispieleanführcn, daß Geistliche mit schändlichen, jesuitischen Vorbehalte beiden Taufen der Kinder gebildeter Eltern die Fluchformeln ausScham wegließen, dagegen bei den Taufen der Aermern sich rechtfrech in die Rüstung der Diversa» - Agende warfen!