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nicht den Geist Jesu nähren, die noch weit vom Ziele ih-res hohen Berufs, ihrer großen Bestimmung entfernt sind,als erbauliche Beispiele zu ihrer Bekehrung vorzuleuchten.Aber noch immer setze ich dann euch die Worte des heiligenBernhard ns entgegen, die er an den Papst Eugen III.schrieb, als dieser Verwirrung in die Kirche Gottes durchdie Eremtionen der Mönche brachte: „Es ist dir nicht er-laubt, was so viel Unerlaubtes erzeugt." —
Es ist mir unmöglich, langer noch über das Unwesender Meßstipendicn und die schrecklichen Folgen derselbenzu reden. Gewiß muß ein jeder, der das Vorhergehendeaufrichtig, ohne Vorurtheil, ohne Eigennutz, mit demSinn und Gefühle eines achten Christen und wahren Ver-ehrers der Religion Jesu beherzigt, seine Bitten zu Fürstenund Höfen erheben, diesen Gräuel bald von der Erde zuvertilgen, dem Volke richtige Begriffe von dem Wertheder Messe einzuflößen, und nur erleuchtete, fromme unduneigennützige Verkünder des Evangeliums anzustellen.
Leset, Priester der Religion Jesu, die Abhandlung desBenediktiner-Mönchs Anton Guyard*), und belehret
H Dissertation sur lllonoraire 6ss messen , ou trotte 6s sonorigine, riss illusions, et nutzes ulrus, c^ni en sont suiris sie. Sieerschien das erste Mal ohne Namen dcS Verfassers »nd ohne Be-nennung des Druckorts im Jahr 1748 in Octav, sodann vermebrt1757. Sie kam deutsch zu Wien heraus unter dem Titel: Drin-
gende Vorstellung an die Religion wider die Halbgulden-Meffcu undPriestermiethc. Eine sranzösischc Abhandlung des berühmten DonAnron Guyard, BcncdictinerS der Congregation deS heil. Mau-rus. Auf die östreichlsche Kirche angcwendet vou Karl JosephHuber, Pfarrer zu Siudelburg, des Fürstbischofs zu Paffau geist-lichem Rothe. 2tc Auflage. Wien 1763.