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Jagdhunde füttern, der reitenden Frau dasPferd halte», die HanSleitung und den Acker»bau bestellen. — Wenn sie mich ersuchen, einen sol-chen Priester zu weihen, sprechen sie gemeiniglich: Ichhabe da ein Pfaffchen, das ich unter meinenDienstle uten und Unterthanen erzogen, von ei»nem guten Freunde, oder aus jenem Dorfe bekommen, wei-het es für mich zum Priester*)." — Priester, die vor-her nicht einmal an allen Sonntagen Messe gelesen hatten,lesen nun alle Tage, ja sie besteigen auch wohl den Altardes Herrn nicht aus Andachtstricb, sondern aus Geldgier;daher verbieten im elften Jahrhunderte einige Concilien,mehr als dreimal des Tags Messe zu lesen **). ,, Glück-
selig," schreibt selbst Alerander 11., „der des Tageseine einzige Messe würdig lesen kann: die Priester, welcheum Geld oder aus Gefälligkeit an einem Tage mehrereMessen lesen, werden nach meiner Meinung der Ver-damm« iß nicht entgehen." — Viele machten auSdem Tische des Herrn den schändlichsten Wuchertisch, unddie heiligste Handlung zum Gewerbe. Sie administrirtenkeine Saeramenke, hielten keine Messe, ehe sie entwederdurch einen stillschweigenden oder ausdrücklichen Vertragüber die zu bezahlende Tare übereingekommen waren. Mirblutenden Thrancn schildern die Vater auf allen Conciliendie himmelschreienden Erpressungen der Pfaffen. Man
*) e^. scl ternär tl. Ooezuscos». clo jure et sacerd.
**) Oone. HiileFiii'st-nl. 3. 1022. c. 5. Vergl. I^venn art.
13L1. rudr. 0. Das Concil zu Toledo 1^24. 6. Das Lambertd-
slhe 1206. c. I. Oxford 1222. c. 6. Wingorische 1240. 6.