wurden ganze Psalmen gesungen. Die jetzigen Versikelaber stehen ohne Veranlassung und Zusammenhang da undsind größtentheils unverständlich. Die meisten paffen aufdie Zeit, auf das Evangelium, auf die Feierlichkeit nicht,und sind durch leere Anspielungen herbeigebracht. Ichwill nur einige Stellen aushcbcn. Am 22- Sonntage »achPfingsten heißt der inunirus: (Ps. 129 ) „Wenn du dieSunden nachhaltst, 0 Herr, wer wird vor dir bestehen, 0Herr! Allein vor dir ist Vergebung, Gott Israels. AuSder Tiefe rufe ich zu dir, Herr, Herr, erhöre meine Stim-me. Ehre sei dem Vater" n. s. w. „Wenn du dieSünden" n. s. w. wird wiederholt. Zum Graduale:(Ps. 132) „Siehe, wie gut und angenehm es ist, wenndie Brüder zusammen wohnen. Wie Salböl auf den Bart,das hcrabfließt auf den Bart Aarons, Alleluja, Alleluja."(Ps. 113) „Welche den Herrn fürchten, hoffen auf ihn.Er ist ihr Beschützer und Helfer." Zum Offertorium(Esther 14): „Erinnere dich meiner, 0 Herr! . . . ."Zur Coinmunion: „Zu dir habe ich gerufen, denn du er»wiedersi, mein Gott, neige dein Ohr zu mir und höremeine Rede." Am Feste der heiligen Theresia, Eingang,(Ps. 44): „Du liebst Gerechtigkeit, das Unrecht hassestdu. Darum hat dich, 0 Gott! dein Gott mit Freudeuölgesalbt vor deinen Mitgcnoffen. Mein Herz ergießt sichin ein frohes Lied, ich weihe mein Gedicht dem Könige "Zum Gradual: „In deiner Schönheit und Pracht fahreglücklich hin ins Feld und herrsche.. . Alleluja, Alleluja."Offertorium: „In deinem Schmucke erscheinen Königstöch-ter ..." Zur Communion (Matth. 23): „die fünf
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Die katholische Kirche Schlesiens : nebst einem Anh., enth. einige Wünsche eines vieljährigen Seelsorgers
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