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gen Väter die Feier des Abendmahls. Die gemeinschaft-liche feierliche Gottesverehrung der ersten Christen bestehtaus gemeinschaftlichen Gebeten und Gesängen, Lesung undErklärung der heiligen Schrift, Darbringung der Opfe-r-gaben, Feier des Andenkens an den Tod Jesu durch dasheilige Abendmahl und einer" Sammlung für die Armen.Die Messe, um derselben den erträglichsten Anschein zugeben, sollte eigentlich eine compcnviöse Darstellung derverschiedenen, gottesdienstlichen Handlungen sein, welche diealten Christen in ihren Versammlungen verrichteten. Wasnun ehemals die ganze Gottesverehrung ausmachte, alledie verschiedenen von einander ganz unabhängigen Theile,dies alles ist in das Meßbuch zusammengedrängt. Diesmuß ein jeder Priester in einer halben Stnnde ohne End-zweck, gleichsam eil miniature, dnrchmachen. Der Geistdes Alterthums ist verschwunden, die leere Hülle ist ge-blieben, und aller Aufklärung, allem Fortschreiten zumTrotz bleibt man dabei stehen. Was für eine Erbauungkann das Volk (selbst wenn dieses elende römische Meß-buch ins Deutsche übersetzt würde) oder auch nur der Prie-ster, aus dieser Vermischung der Gebete, Ceremonien, Lese-stücke, Psalmen u. s. w. ziehen? Die einzelnen Theileeiner jeden Messe haben ganz und gar keine innere Ver-bindung, sind ohne Wahl und Geschmack an einander ge-reiht, und können keine zusammenhängende Erbauung, keineOrdnung und Deutlichkeit der Begriffe, keine bestimmte,auf einen gemeinsamen Punkt "hinzielende Gesinnung derReligion erzeugen. Nur einige Theile wollen wir kurzdurchgehen. Das sogenannte Staffelgebet, das über 1000
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