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Uebersetzung geschah vor ungefähr vierzig Jahren. Aufsolche Art wird auch in Wien, in der griechisch-katholi-schen Kirche aä 8. Lurbaram die Messe an einem Sonn-tage in der ruthenischen, am andern in der walachischcnSprache gehalten, c) Der gemeine Grieche, der das sla-vonische Griechisch nicht gelernt hat, versteht ungefähr dendritten Theil seiner liturgischen Sprache, also um einmerkliches minder, als der gemeine Russe, Slavonier,Kroat. Es finden fiel) !m Neugriechischen die rsäicss deralten Sprache. Die Abweichung besteht nebst der Beimi-schung einiger fremden Wörter vornehmlich in der Biegungund Verkürzung der alten Wörter. Die Aehnlichkeit istgrößer, als die der italienischen und lateinischen Sprache.Um sich zu überzeugen, darf man nur die Orrlioäoxaconlsssio cutlrolicuL er sposrolicue ecclesiue lesen.Da der gemeine Mann die Messe oft hört und durch diebekannten Wörter auch auf die unbekannten aufmerksamwird, auch die Geistlichkeit das Unbekannte öfters erklärt,so lernt er nach und nach von Jugend auf die Liturgieverstehen. Nur das Matutiuum, welches selten (an hohenFesttagen) gehalten wird, versteht das Volk nicht so gut.Ueberhaupt kann man antworten, daß der Russe, der Pole,Ungar, Slavonier, Walache, Moldauer, welche ihre Messein der ruthenischen, walachischen oder altgriechischen Sprachehaben, dieselbe ganz verstehen. Au dem Ende wird auch die Messeüberall und allezeit so laut gelesen, oder gesungen, daß jeder-mann denPriester oder Sänger hört." Eben so bezeugt Werk-meister nach dem Zeugnisse eines Geistlichen, der in Venedigmit Griechen vielen Umgang gehabt hat, daß die gemci-